Verein zur Umsetzung und Förderung des Projektes
„Rollstuhlsport macht Schule“

Das Projekt Rollstuhlsport macht Schule ist eine Initiative, die weit über den bloßen Sportunterricht hinausgeht. Es ist ein klassisches Projekt zur Inklusion durch Perspektivwechsel.
Es bricht Barrieren in den Köpfen ab, bevor sie überhaupt entstehen können.
Im Kern geht es darum, Berührungsängste zwischen Schülern mit und ohne Behinderung abzubauen.
Anstatt nur theoretisch über Inklusion zu sprechen, setzen sich die Schüler selbst in den Rollstuhl und erleben Sport aus einer völlig neuen Sichtweise.

Wer sind wir:
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die durch jahrelange Selbsterfahrung bzw.
den Umgang mit Menschen mit Handicap erlebt und erfahren haben, wie schwierig es punktuell ist, sich im öffentlichen Leben zu bewegen. Es beginnt schon beim Überqueren einer Straße und setzt sich beim Zugang zu öffentlichen Gebäuden fort. Nicht selten werden Menschen mit einem Handicap dann ignoriert bzw. es wird einfach weggeschaut.
Wir als Verein möchten die Schüler dabei unterstützen, diese Barrieren nicht nur durch theoretischen Unterricht, sondern durch praktische Erfahrungen zu minimieren bzw. ganz abzubauen.
Insbesondere geht es uns darum, dass eine Behinderung nicht als Defizit, sondern als eine andere Form der Mobilität wahrgenommen wird.
Wir möchten den Schülern vermitteln, dass ein Rollstuhl kein „Krankenfahrstuhl“ sondern ein Sportgerät ist – ähnlich wie ein Fahrrad oder ein paar Ski.
Damit dieses Projekt ein Erfolg wird, braucht es eine gute Logistik (Transport der Rollstühle) und eine gesicherte Finanzierung (Sponsoren und/oder Fördergelder).